Wohnzimmerkonzert | Sarah Brendel

Der Herbst wird golden – und mit Sarah Brendel kommt eine Samtstimme zu uns in den Laden. Sie singt ihre eigenen Songs, inspiriert von Leonard Cohen, Bob Dylan und der frühen Folkbewegung. Begleitet wird sie am Cello und Bratsche von zwei guten Freunden, Moritz Brümmer und Filip Sommer. Sarahs Konzerte finden an den unterschiedlichsten Plätzen der Welt statt, auf Festivals, in Kirchen, Gefängnissen, Kliniken und Clubs.

Und diesmal bei uns. Eintritt ist frei, aber Spenden in den Hut, der rumgeht, wären gut.

Dienstag, 17.10. | 19.30 im Laden

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Glauben. Vom Glauben und Unglauben – diesmal zur Frage nach der Bibel und nach der Wahrheit und den anderen Religionen.

Was ist eigentlich Wahrheit? Kein ganz einfaches Thema  erst recht nicht, wenn man in einer multireligiösen Gesellschaft lebt. Und wenn man kein Fundamentalist sein will. Und wenn man keine einfachen Antworten sucht. Wir versuchen es. Wir fragen nach der Bibel, gucken, wie wir Dinge stehen lassen können und trotzdem dran glauben – und warum ich mit anderen Religionen meinen Frieden haben kann ohne meine eigene aufzugeben. Quadratur des Kreises? Eigentlich nicht. Aber kommt und guckt selbst.

Donnerstag 19.30 | im Laden | mit Abendessen

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#silo / abgenickt und für gut befunden. Und nicht Heidis Mädchen.

Am Anfang war das Wort. So fängt das Neue Testament an. Das Wort, der göttliche Gedanke, das Ursprüngliche. Tatsächlich beschreibt die Bibel in der Schöpfung immer den Gedanken vor der Umsetzung. Gen 1,26: Und Gottsprach, lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei. Es ist das Vorhaben, das den Menschen definiert, der Bauplan, der Plan, dort etwas Gutes zu schaffen. Und dann macht Gott es gut. Das Bild von Gott, der den Menschen aus Lehm formt, ist da ganz plastisch. Und dieser tote Lehmklumpen bekommt dann seinen Geist eingehaucht, den göttlichen Atem.

Das Göttliche im Menschen wird das Qualitätssiegel. Mit dem Leben segnet Gott sein Bauwerk ab. Der Plan, die Durchführung, das Einatmen. Wir alle, die wir hier sind, atmen.

Weil wir abgesegnet worden sind. Weil Gott fand, dass es gut ist, wie er uns gemacht hat.

Er hat uns nicht aus Lehm geformt. Er hat unsere Nieren bereitet im Mutterleib. Und dann gab er das Leben. Was nicht gut ist, dem schenkt Gott kein Leben. Aber was atmet, das ist gut. Von Natur aus. Das ist abgenickt von Gott. Schwierig wird es, wenn uns das abgesprochen wird. Wenn wir beurteilt, bewertet, durchfallen gelassen werden. In Castingshows passiert das, und gerade letzte Woche gab es eine wunderbare Kampagne auf Twitter. Da haben sich Frauen fotografiert mit einem Schild in der Hand: #notheidisgirl. Menschen wollten sich nicht in eine Bewertungsskala rücken lassen. Wollten sich nicht vorscheiben lassen, ob sie gut sind oder nicht. Denn sie sind gut. Und das gilt nicht nur für den Körper. Es gilt für uns als geistbegabte Menschen. Der Atem Gottes, sein Geist, wirkt in uns. Wir sind begabt mit besonderen Fähigkeiten und auch mit Unfähigkeiten. Wir bilden einen einzigartigen Mix aus Eigenschaften, den nur wir verkörpern. Und wir tun das wunderbar. Das sollten wir uns nicht ausreden lassen. Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

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/// #silo. In einem Silo lagert man Futter für später. Wo #silo auftaucht, findet ihr kleine Gedanken, die zu kauen geben. ///

 

 

 

 

Wer bist du? | der feyertag am Sonntag

Sonntagabend ist feyertag. Nachdem wir letztes Mal auf die Frage nach Heimat und Zuhausesein geguckt haben, geht es diesmal um uns. Also noch mehr als letztes Mal. Um mich, ums Ich, um mich&Ihn, um Gott den Schöpfer, der es geschafft hat, mich zu schaffen.
Los geht es um viertel nach sechs. Zum Tatort seid Ihr daheim. Und es gibt Essen. Diesmal herbstlich.
feyertag. der Gottesdienst der beymeister.
8.10. | 18.15 im Laden

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Was diese Woche noch ansteht.

Gestern war Feiertag (Einheit und so…). Also nicht feyertag, sondern Feiertag. Und deswegen hatten wir zu.

Dafür treffen wir uns morgen (Donnerstag). Zu unserem Workshop zu Glaubensfragen. Glaube. Von Glauben und Unglauben. Diesmal wirklich zum Thema Sünde. Und was das ist. Und was das nicht ist. 19.30 im Laden. Es gibt Essen.

Freitag feiern wir den Feierabend. Mit einem Bier, einem Kaffee oder einer Limo. Von 17 bis 20 Uhr im Laden.

Sonntag dann ist feyertag (und eben kein Feiertag, weswegen wir offen haben): Um 18.15 feiern wir unseren Gottesdienst. Es geht ums Ich. Und um Ihn. Und wie das zusammen gehört. Mit Essen. Zum Tatort seid Ihr daheim.

Sehen wir uns? Würde uns freuen. Auch eine gute Chance übrigens, um unsere Neuen im Team kennen zu lernen…

 

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Und noch zwei Neue – das Team ist komplett (vorerst)

Letzten Monat haben wir Euch schon von Johanna berichtet, die neu zu uns gestoßen ist.

Nun haben wir zwei neue Neue mit jeweils einigen Stunden pro Woche, und zusammen wollen sie die Lücke schließen, die Miriam elternzeitbedingt gerissen hat: Willkommen, Nadia & Kathrin. Lassen wir sie sich selber vorstellen:

Kathrin fährt einmal im Jahr mit dem Müllemer Böötche, mindestens. Weil ihre Familie lange in Mülheim Schiffe gebaut hat. Sonst schreibt sie als Online Journalistin über Themen im Gesundheits- und Sozialwesen und teilt ihr Wissen auf BarCamps. Durch die Arbeit für ekir.de kam sie auf die Idee, nochmal Theologie zu studieren.
2016 machte sie eine Reportage über die beymeister. Sie war begeistert von der offenen Ladentür und was die Leute aus dem Veedel daraus machen. Und davon, wie Kirche sich hier neu aufstellt und damit für die Menschen wieder wichtig wird. Sie freut sich drauf, ab Herbst diesen Raum für Mülheim mitzugestalten. Und natürlich im Netz davon zu erzählen.

Nadia, lebt seit 17 Jahre in Köln, erst linksrheinisch –  nun seit 4 Jahren im Veedel in Mülheim – sie kann sich nicht mehr vorstellen woanders in Köln zu wohnen. Mülheim ist viel mehr Köln als sie immer geglaubt hat! Gibts was Schöneres als Domblick vom Mülheimer Mäuerchen? Schwer, außer vllt. Domblick mit Kölsch 😉
Sie ist ein beymeister der ersten Stunde vom Spielplatz am Kohlplatz- das grüne Sofa und die positive Aura der beymeister hat sie sofort erreicht und sie dazu motiviert, Teil des Ganzen zu sein.
Nadia ist Krankenschwester, hat an der FH Köln Soziale Arbeit studiert und hat im Oktober 2017 ein Studium zur “ Psychologischen Beraterin“ begonnen.
Teil der beymeister zu sein bedeutet für Sie ein offenes Ohr für die Belange der Mülheimer zu haben, Menschen innerhalb des Veedels zu vernetzen, Kirche neu zu entdecken und mit viel Liebe mit zu gestalten.

Wir freuen uns über beide – Ihr müsst sie unbedingt kennen lernen. Sie sind ab jetzt immer wieder in und um den Laden anzutreffen. Freut euch mit uns!
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Nadia (links) und Kathrin