über die beymeister & das team

Was wir wollen

Mülheim ist im Wandel. Und überall trifft man auf Menschen, die von hier aus ihr Leben meistern. Als Einzelne, als Familien in allerlei Formen, als berufstätige Teilzeiteltern, als Alleinerziehende – alle sind sie Lebenskünstler auf der Schääl Sick. Wir wollen sie zusammenbringen. Wir glauben, dass jeder und jede mit besonderen Gaben ausgestattet ist, und von diesen sollen alle profitieren. So wollen wir Gemeinschaft bieten. Denn zur Gemeinschaft sind wir Menschen berufen.

Wie wir das machen

Uns interessieren die Menschen in Mülheim mit ihren Geschichten. Was bewegt die Leute hier? Wohin treibt es sie, woher kommen sie, womit haben sie zu tun? Und was wünschen sie sich für sich, von sich, von uns? Wir wollen mit ihnen in Kontakt kommen, wollen so ein Stück Weg gemeinsam gehen – und wer Lust hat, der kann mitmachen, mitgestalten, selber zum beymeister werden.

beymeister?

Früher waren die beymeister die verschiedenen Meister einer Zunft, die sich beratend und auf Augenhöhe zur Seite standen. Sie regelten ihren Zunftalltag miteinander. In Köln sind die beymeister ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Wir wollen einen Ort bieten, am dem sich der Stadtteil enger vernetzt, an dem sich Menschen einbringen und eine Gemeinschaft so gestalten, dass sie sich wohl fühlen. Wir bieten keine Lösungen für das Leben, aber wir wollen gemeinsam mit den Menschen suchen. Dabei sind wir Kirche. Nicht Kirche, wie man sie kennt. Anders – Kirche, die sich von den beymeistern mit formen und prägen lässt, Kirche, die sich aufmacht zu den Menschen, um durch die Menschen neu Gestalt zu gewinnen und als Kirche Relevantes für die Menschen zu tun.


 

Das Team

Viele, die mitarbeiten, sind ehrenamtlich dabei. Sie sind es, die die beymeister tragen. Und doch gibt es ein paar Menschen, die beruflich bei den beymeistern arbeiten. Sie stellen wir hier vor:

SebastianBaerHenney.Foto(C)MFeßmann.jpgSebastian Baer-Henney
sebastian@beymeister.de
Mag Kaffee am Rhein. Er lebt schon zum zweiten Mal in Mülheim, weil ihm der Stadtteil gefehlt hat – und er fühlt sich hier wohl. Sebastian ist evangelischer Pfarrer in Köln. Nach seinem Studium in Berlin hat er in Köln Stammheim als Vikar gearbeitet. Als er danach für ein Jahr in London war, hat er viele kleine Gemeinschaften besucht, die so gar nicht dem gängigen Bild von Kirche entsprachen – Gruppen von Kreativen und Unkonventionellen, von Lebenskünstlern und all jenen Menschen, die Kirche bisher nicht für relevant hielten. Das hat ihm Lust gemacht auf eine neue Gemeinschaft, eine Gemeinschaft, die der Kirche eine andere Spielart verleiht, die sie für neue Menschen relevant werden lässt.

IMG_0822 Miriam Hoffmann
miriam.hoffmann@wunder-werke.de
Lebt seit 10 Jahren in Köln Mülheim. Sie findet, dass man das Abendessen unglaublich gut an den Rhein verlagern kann, um sich mit Menschen zu treffen, die man kennt oder kennenlernt. Sie liebt die unterschiedlichen Gesichter und Geschichten in Mülheim und wünscht sich, dass die Vielfalt bleibt. Miriam hat zunächst Buchhändlerin in Frankfurt gelernt. Bücher liebt sie immer noch, ein gutes Buch und ein Glas Rotwein gehören für sie zum Luxus des Alltags.
Aber ihre Neugier auf Gott und die Welt brachten sie zum Studium der Gemeindepädagogik. Nun arbeitet sie in der Evangelischen Kirche und ist Referentin im Verein Wunderwerke e.V. Was sie da macht, verändert sich eigentlich täglich. Sie hat eine große Leidenschaft, Kirche auf neuen Wegen zu gestalten und dabei traditionelle spirituelle Erfahrungen in den heutigen Kontext zu übersetzen. Sie möchte Menschen durch ganzheitliche Erfahrungen die Möglichkeit geben, persönliche Erlebnisse mit ihrem Leben zu machen und diese einzuordnen.

fullsizerender-23-e1538039932349.jpgJohanna Pannen
johanna.pannen@ekir.de
Lebt als gebürtige Norddeutsche seit 7 Monaten in Köln und hat sich sehr schnell in die Stadt, den Rhein und das Kölsch verliebt. Sie kocht gerne und genießt es die verschiedenen Restaurants und Cafés zu entdecken. Sie ist Vikarin in Köln-Dünnwald, das heißt sie wird nach dem Theologiestudium zur Pastorin ausgebildet (ähnlich wie Referendare  im Lehramt). Bei den beymeistern kann sie einen Teil ihrer Ausbildung ergänzen. Sie fragt sich, wie Kirche von morgen aussehen kann und möchte sich mit verschiedenen Menschen, ihren Fragen und Ideen auf den Weg machen.

eva-dorothc3a9e-kurrer-e1538039742641.jpgEva Dorothée Kurrer
eva.kurrer@gmail.com
Ist in Köln nur auf der Durchreise. Sie studiert Soziale Arbeit und Religions- und Gemeindepädagogik in Kassel und freut sich ihr Praxissemester bei den beymeistern zu verbringen. Um Mühlheim schätzen zu lernen, hat es keine Woche gebraucht. Der kunterbunte Stadtteil am Rhein mit vielen kleinen Läden, kreativen Ecken und wundervollen Leuten hat es ihr direkt angetan. Sie liebt es mit Menschen unterwegs zu sein, zu reisen, an schönen Orten innezuhalten und zu Staunen und mit Kletterschuhen an den Füßen hoch hinauszukommen. Kirche sind für sie Menschen, die gemeinsam Leben und Glauben teilen wollen. Sie freut sich auf gemeinsame Momente und spannende Gespräche über Gott und die Welt mit den beymeistern.

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