Heut‘ ist wieder Cryptoparty

Hä? Wasndas? Das war die Reaktion einiger auf die letzte Einladung.

Es ist was Gutes. Das ist sicher. Und es findet heute wieder statt.

Doris und Jürgen bieten die Cryptoparty an, um Menschen für den sicheren Datenverkehr im Internet zu sensibilisieren, und wer auch in den Ferien noch was Sinnvolles machen möchte, der darf gerne heute Abend dazukommen. Kostet nix, trägt was aus.

Hier nochmal die Beschreibung von den beiden Gastgebern:

„Diesen Sommer bieten wir auf mehreren Cryptoparties Digitales Aikido im Veedel an. Sicher fragt in euch jetzt, was in aller Welt ist Digitales Aikido? Cryptoparties sind eine int. DIY-Veranstaltungsreihe, wo in entspannter Atmosphäre Wissen angewandt vermittelt wird. Wissen um Privatsphäre im Netz, Wissen über Verschleierungstechniken, über das robuste
Verschlüsseln unserer E-Mails. Kurz und gut vermitteln wir auch know-how über bestehende Möglichkeiten zur Anonymisierung im Netz. Wie können wir unsere Kommunikation im Netz würdevoll aufbauen?

Am besten ihr bringt eure Laptops, Notebooks oder ggf. Smartphone und Tablets mit.

Wir freuen uns auf euch!
Doris & Jürgen (-: (-: “

Wir freuen uns auch und sind gespannt.

Termine: 22. 8. | 26. 9. 2017
jeweils 18.30-22 Uhr

Die beymeister haben eine Stelle frei

Für die Zeit von Oktober bis mindestens Dezember suchen wir jemanden, der auf 400-Euro-Basis in unserem Projekt mitarbeitet und unser Team unterstützt. Wir bieten: Raum zur Entfaltung und kreativen Mitgestaltung, tiefen Einblick in das Leben einer Fresh Expression of Church, ziemlich guten Kaffee und das Gefühl in einer urbanen Gemeinschaft den Stadtteil mit gestalten zu können.

Für Rückfragen und alles Weitere bitte Email an: info@beymeister.de

 

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Sommer. Ferien. Pause. Zumindest ein wenig

Der Sommer ist schön. Die Leute sind in Urlaubslaune, und die, die nicht wegfahren, haben zumindest den Kopf voller Sonne und Strand. Das macht alles langsamer. Der Verkehr ist weniger stressig, Dinge können getrost länger bearbeitet werden (ich habe heute mit einer Versicherung telefoniert, die Dame meinte in Sommerlaune „nein, nein, das dauert einfach noch. Das liegt beim Kollegen auf dem Stapel“). Und die Läden haben Schilder dran, die sagen, dass die Besitzer gerade ganz weit weg sind.

Wir sind nicht weit weg, aber dennoch lassen wir es ruhiger angehen. Wir planen. Bis auf wenige Events – zum Beispiel die Cryptoparty kommenden Dienstag – bleibt der Laden für die Laufkundschaft geschlossen. Kein Mittag, kein Feierabend.

Dafür aber Dinge, die vorbereitet werden: Konzerte in der zweiten Jahreshälfte (großartige Dinge kommen da!), Glaubens-Workshop, Gottesdienst, kleine Besonderheiten – und viel im Veedel.

Ihr dürft gespannt sein, denn wir sind es auch.

Bis dahin: Genießt den Sommer. Lasst es Euch gutgehen. Und vielleicht sehen wir uns ja trotzdem in Mülheim. Wär doch schön! Oder Ihr schickt uns ne Postkarte von ganz, ganz weit weg? Auch das wäre toll. Wir würden sie sogar aufhängen.

Bis bald,

Eure beymeister

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Eine Cryptoparty zu Gast bei den beymeistern – also eigentlich sogar drei

Wir haben Besuch. Doris & Jürgen wollen gerne eine Cryptoparty bei uns im Laden veranstalten. Klingt kompliziert – muss es nicht sein. Das wollen die beiden beweisen. Sie schreiben dazu:

„Diesen Sommer bieten wir auf mehreren Cryptoparties Digitales Aikido im Veedel an. Sicher fragt in euch jetzt, was in aller Welt ist Digitales Aikido? Cryptoparties sind eine int. DIY-Veranstaltungsreihe, wo in entspannter Atmosphäre Wissen angewandt vermittelt wird. Wissen um Privatsphäre im Netz, Wissen über Verschleierungstechniken, über das robuste
Verschlüsseln unserer E-Mails. Kurz und gut vermitteln wir auch know-how über bestehende Möglichkeiten zur Anonymisierung im Netz. Wie können wir unsere Kommunikation im Netz würdevoll aufbauen?

Am besten ihr bringt eure Laptops, Notebooks oder ggf. Smartphone und Tablets mit.

Wir freuen uns auf euch!
Doris & Jürgen (-: (-: “

Wir freuen uns auch und sind gespannt.

Termine: 18.7. | 22. 8. | 26. 9. 2017
jeweils 18.30-22 Uhr

 

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Hilfreiches für die Woche: Leben aus der Fülle

Was kam rum beim feyertag am Sonntag? Unter anderem folgende Gedanken, die vielleicht ein wenig weiterhelfen können beim Blick auf den Alltag:

Impuls feyertag #2

In der Bibel gibt es das Bild vom Menschen, der im Paradies lebte. Der Mensch hatte alles, was er brauchte, lebte unter paradiesischen Umständen. Aber. Es gab da diesen einen Baum, diesen einen Apfel, dieses eine Ding. Und das begehrte er. Wollte es essen. Hörte auf seinen Bauch.

Bei aller Fülle fand er die Lücke, fand das, was ihm fehlte. Und der Mensch aß. Er biss in den Apfel, und damit verspielte er alles. Er verlor das Paradies, verlor das Leben in der Fülle, machte sich selber alles kaputt.

Warum machte er das? Vielleicht weil es diese Tendenz gibt, das zu suchen, was fehlt. Vielleicht aber auch, weil es einfach zu schwer zu ertragen ist, wenn alles gut ist. Vielleicht gibt es ja eine destruktive Tendenz in uns, die paradiesische Umstände nur schwer ertragen kann?

Gehen wir einen Moment von der Bibel weg. Gucken wir auf unser Leben. Auf die Fülle, die uns gegeben ist. Was ist alles gut? Und was davon nehmen wir wahr? Und an welchen Stellen sehen wir eher die Lücken?

Wo gelingt es uns, beim Blick in den Spiegel das wunderbare Geschöpf zu sehen, und nicht das bisschen Bauch zu viel, die dünner werdenden Haare. Wo gelingt es, uns selbst zu lieben und nicht uns selbst zu missachten? Wo gelingt es, die Fülle zu sehen, die uns gegeben ist, und nicht das Wenige, das fehlt?

Oder beim Blick auf unser soziales Leben? Vielleicht auf unsere Beziehung? Den Segen, dass sie uns gegeben ist und nicht die Fehler am anderen? Das, was uns die Freunde schenken, nicht das, was uns an ihnen nervt?

In der Bibel steht auch die Geschichte von Abraham und seinem Leben aus der Fülle. Der saß abends vor seinem Zelt. Ich stelle mir vor, wie er auf sein Leben blickte. Und ich stelle ihn mir als recht zufriedenen und genügsamen Menschen vor, weil es ihm gutging. Er war reich, er hatte eine Frau, er hatte viele Verwandte. Und Abraham sah sein Leben als gesegnet an. Obwohl ihm ein Kind fehlte. Obwohl das, was ein gesegnetes Leben zur damaligen Zeit sichtbar machte, bei ihm ausgeblieben war.

Er sieht sich aber nicht als Opfer. Er sieht die Fülle, und er bleibt offen für das Wirken Gottes. Und tatsächlich wirkt Gott, er schenkt ihm einen Sohn und packt das in dieses wunderbare Bild: Die Fülle der Sterne. Wie die Sterne sollen die Nachkommen werden und das heißt nichts anderes als: Du sollst weiter aus der Fülle leben. Ich kann das, das sagt Gott. Und ich mache das. Verlass dich drauf.

Abraham sieht nicht die Unwahrscheinlichkeit. Er sieht nicht die Geburtsstatistik, er sieht nicht, wie lange er sich gesehnt hat, die vielen Enttäuschungen, wenn Sarah wieder einmal ihre Tage hatte.

Er vertraut. Er vertraut, dass ihm ein Leben aus der Fülle geschenkt ist.

Ich denke, das würde uns auch helfen. Das Vertrauen darauf, dass wir an so vielen Stellen gesegnet sind. Die Offenheit dafür, dass Gott seine Hände im Spiel hat und nicht das Glück oder das Schicksal oder der Zufall. Zu sehen, dass wir ein Leben aus der Fülle haben, auch wenn es Schatten gibt, die das überdecken mögen. Die Fülle zu sehen, nicht die Lücke.

Dann erscheint das eigene Leben, das eigene Ich auf einmal in einem anderen Licht: geliebtes Geschöpf, nicht Mängelexemplar. Der Partner genauso: geschenktes Wesen, nicht Stein des Anstoßes. Die Freunde: ein Segen.

Wenn wir das eigene Leben unter dem Vorzeichen der Fülle sehen, dann sieht es anders aus. Was nämlich von der Fülle umgeben wird, das verschwindet.

Amen

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feyertag | unser Gottesdienst am Sonntag

Sommer. Zeit der Fülle. Die Obstregale sind voll, die Felder blühen, die Freibäder quellen über – und überall sind Menschen, die den Sommer genießen. Aus dem Vollen Schöpfen.

Wir sollen aus dem Vollen schöpfen. Das ist uns verheißen. Aber wie geht das, wenn das Freibad zumacht oder die Wetterprognose für die Hochzeit auf Regen steht?

Mehr dazu am Sonntag. Viertel nach sechs (abends) im Laden.

der feyertag. Gottesdienst mit Abendessen. Von viertel nach sechs bis zum Tatort.

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