Gähnende Leere. Warum wir den Laden dicht halten.

Alles strömt nach draußen, jetzt, wo es wieder geht. Und auch unsere Formate finden verstärkt draußen statt: Die dreyerley unterwegs, die Chaoskirche zum Mitnehmen (ja, sie kommt!), das Mittagessen am Rheinufer. All das ist wunderbar, und wir haben uns heute gefragt, warum wir so lange nicht so viel draußen gemacht haben.

Manche Dinge wären drinnen trotzdem schön. Das Homeoffice, einfach mal nen Kaffee trinken, sowas halt. Geht aber leider nicht.

Unser Raum ist schlicht zu klein, um genügend Abstand zu bieten. Die Auflagen, die wir als kirchlicher Veranstalter (und das sind wir) haben, besagen, dass mindestens 1,50 Abstand zwischen den Personen in einem Raum sein muss. Wenn uns mal eine einzelne Person bei unserer Nachtschicht am Freitag besucht, geht das sicher. Außer Gottesdiensten und Gebeten darf es aber noch keine Veranstaltungen in kirchlichen Räumen geben – all das spricht leider dagegen, bald den Laden wieder zu öffnen. Wir dürfen rein, weil wir dort arbeiten, und wir dürfen Euch Sachen rausgeben. Das war es.

Uns fordert das, es fördert unsere Kreativität und zwingt uns, wieder mehr dahinzugehen, wo wir angefangen haben. Das ist nicht schlecht. Aber schade um das Miteinander im Laden ist es. Und das wird leider noch dauern… wir halten Euch auf dem Laufenden. Und bis dahin sehen wir uns zu spannenden Dingen – diese Woche wird es noch ein Highlight geben, nächste Woche noch eins, dazwischen viele Schönigkeiten. Wartet es ab…