Letzte Hilfe – Ein Rückblick

Letzte Hilfe leisten können, wenn es drauf ankommt. Als Abschluss der Adieu-Abende zu Leben und Sterben gab es dieses Wochenende einen Letzte-Hilfe-Kurs bei uns. Einen Erste-Hilfe-Kurs haben die meisten ja schon mal gemacht. Auch wenn es zum Glück selten der Fall ist, dass man mal Erste Hilfe leisten muss. Letzte Hilfe, also einen Sterbenden begleiten, werden aber wohl sehr viele von uns irgendwann einmal in ihrem Leben. Aber wie macht man das eigentlich? Wie kann man Sterbenden beistehen? Was kann man tun, wenn man eigentlich nichts mehr tun kann? Ein Letzte-Hilfe-Kurs hilft da, Berührungsängste abzubauen und der eigenen Intuition wieder mehr zu vertrauen.

Nancy und Maike vom Hospizverein Mülheim haben uns mithineingenommen in die großen Fragen ums Thema Sterben. Dazu gab es viele hilfreiche Infos: Was passiert, wenn ein Mensch stirbt? Was tut sterbenden Menschen gut? Wie ist das mit Vorsorge und Patientenverfügung? Aber auch: Wie möchte ich eigentlich leben? Was gibt meinem Leben Sinn?

Und es wurde sehr praktisch: Wir haben uns gegenseitig mit Schwämmchen Limo zu trinken gegeben, und Brausestäbchen und Weißwein in Eiswürfel-Form gelutscht. Denn so kann man Sterbenden vor Trockenheitsgefühl im Mund bewahren und sie können noch einmal den Geschmack ihres Lieblingsgetränkes genießen, auch wenn sie sonst nicht mehr gut schlucken können.

Es war ein intensiver Tag, der Mut gegeben hat, Sterbenden nicht auszuweichen, sondern sie liebevoll zu begleiten. Vielen Dank an Nancy und Maike!

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