Kaffee mit mir.

Heute hatten wir unseren lang ersehnten Kaffeeworkshop.
Und den machen wir nicht nur aus Liebe zum Kaffee.
Sondern aus Liebe zu uns.

In der Bibel gibt es ein wunderbares Bild.
Das Bild, dass Gott den Menschen aus Lehm geformt hat und ihm dann seinen Geist eingehaucht hat.
So wohnt jedem von uns ein göttlicher Hauch inne.
Jede und jeder von uns hat etwas in sich, das besonders ist.

Nur sehen wir es viel zu oft nicht.
Weil wir in Hektik sind,
weil wir uns nicht die Zeit nehmen, hinzusetzen und zu hören.

Dabei ist es da, und wenn wir darauf hören, dann sind wir ganz bei uns.
Wenn wir in uns hineinhorchen, dann stoßen wir auf das, was uns ausmacht,
Das Ich, das uns eingegeben ist.

Ja, wenn wir horchen, wenn wir uns die Zeit nehmen, uns hinsetzen,
Dann haben wir die Chance, das zu spüren, was da ist.
Dann kommen da Gefühle hoch, die wir sonst nicht wahrnehmen,

Die untergehen, verdrängt werden.
Wenn wir uns aber hinsetzen, dann gewinnen wir Kraft.

Das bewusste Hinsetzen, um auf die Kraft in uns zu hören,
Das sind Momente, die wir uns selber schenken.

Für mich sind das die Kaffeemomente.
Ich meine nicht den Kaffee zum Mitnehmen, den ich beim Nachrichtenlesen auf dem Handy nebenher schlürfe.

Ich meine nicht den schnell gestürzten Espresso vor der Besprechung.
Ich meine den Inruhekaffee.
Ich meine den Genussmoment.

Ja, ich glaube, dass eine Viertelstunde mit einem Kaffee und nichts anderem,
also die Viertelstunde mit einem Kaffee und mir,
die Chance bietet, dass ich bei mir bin.

Kaffee belebt also nicht nur die Seele, ein bewusster Kaffee, wie übrigens auch ein bewusster Saft, ein Stück Kuchen oder was, womit Ihr Euch sonst es gut gehen lasst, also ein bewusster Moment, der bringt uns mit dem Höchsten in Verbindung.

Hinsetzen,
Schmecken.
Fühlen.

In uns hineinhorchen.
Der Seele Gutes tun.
Und den Ewigen spüren.

Das sind Momente des Himmels.