Wieder draußen.

Manchmal muss man Dinge machen, die man früher gemacht hat. Um nicht zu vergessen, wer man ist. Und weil man dann merkt, dass man Dinge früher ja nicht einfach so gemacht hat, sondern dass man sie früher gemacht hat, weil sie schön sind. Weil sie sinnvoll sind. Weil sie Spaß machen.

Darum gehen wir immer wieder raus.
Wie früher.
Wir machen uns auf in den Kiez, ins Veedel, die Nachbarschaft.
Und wir laden Leute ein.
Heute mal zum Picknick.
Wir haben Kaffee gekocht, Käse, Salate, Guacamole gegessen.
Haben einfach Zeit verbracht im Schatten unter Bäumen.
Und unsere Gemeinschaft gepflegt.

Und es fühlte sich an wie früher. Aber im Jetzt. In einem Kreis mit vielen Menschen, die uns in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind. In einem Kreis mit Babys, die es noch nicht gab, als wir früher draußen waren. Und so ist heute wie früher, aber eben im Heute – und deswegen nicht nostalgisch sondern ganz aktuell schön.

Nicht nur, weil wir das mögen. Auch, weil wir uns nicht einigeln wollen. Wir wollen wachsen. Als Gemeinschaft. Wollen Menschen kennenlernen, sie mitnehmen auf unserem Weg, mitgehen auf ihrem.

Und das machen wir immer wieder.
Nächste Woche zum Beispiel. Dann am Kohlplatz. Picknick in Köln.

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