fühlt sich gut an. beymeistertischgedanken

Ich war im Urlaub. Nach einer Woche Konfifreizeit war das dringend dran. Eine Woche weg aus Köln, kein Handy, keine Emails, kein Nix. Also irgendwas schon, aber eben nix, was mit Köln zu tun hat.

Und dann bin ich zurückgekommen in den Laden, und da stand er. Ein Tisch. Nicht einfach ein Tisch, sondern ein handgefertigtes Unikat, gezimmert aus rohem Holz, gut behandelt, auf selbstgeschweißte Füße gestellt. Mobil und solide. Ein Pracht-Tisch. Und das alles wäre nicht bemerkenswert, wäre er nicht von einem beymeister für uns gebaut worden. Entworfen, zusammengekauft, gesägt, geschliffen, lasiert, geschnitten, geschweißt, verworfen, wieder geschnitten, wieder geschweißt, gebohrt, verschraubt, nachbehandelt, gepflegt – und nun steht er dort.

Das ist was Besonderes. Weil beymeister-Sein heißt, dass nicht die Hauptamtlichen den Ton angeben. Dass Tische eben auch von ganz anderen entworfen werden können. Und nicht minder besonders war, dass wir ihn dann heute gemeinsam vor dem Essen aufgestellt haben. Platten eingesetzt, eingedeckt – und dann haben wir gegessen. Es war erhaben, das zu tun. Zu wissen, dass alle mitmachen, dass sie mitbestimmen können und dass dann auch noch so Gutes dabei herauskommt. Danke, Flo, fürs Bauen. Danke, allen, die heute da waren. Es fühlt sich gut an mit Euch!

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