Den Abend gefeiert. Trotz allem.

Es gibt Gründe, nicht zu feiern. Zum Beispiel Gewitterwarnungen. Bis zuletzt war nicht klar, ob wir heute tatsächlich am Rhein unseren geplanten Feierabend begehen könnten – aber dann sagte die App: es kann losgehen, Gewitter ist abgesagt.

Sofa, Getränke auf Eis, Couchtisch, Blümchen zum Rhein geschafft. Mit Leuten zusammengesessen bei schöner Musik – und immer wieder ängstlich auf den Himmel geschaut. Die App blieb auf Kurs – der Augenschein sah das anders.
Letzterer behielt Recht: Donner, Blitz, Regen, alle in den Laden.

Und dort? Discokugel an, Haare getrocknet. Gefeiert. Das war gut. Ein Feierabend mit kleiner Krise wurde uns beschert, ein besonderer Moment geschenkt, wie man ihn sonst von leicht kitschigen Zigarettenwerbungen kennt. Zeit mit Freunden. Gemeinschaft erst draußen dann drinnen, garniert mit ein bisschen Krisengefühl, guter Musik und der Idee davon, dass sich solche Momente nicht komponieren lassen.

 

 

 

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